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IFA 2017: Kräftige Impulse fürs Weihnachtsgeschäft

Die IFA 2017 bot eine Flut an Neuheiten, die gut angenommen werden, wie das Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro zeigt. Veranstalter, Aussteller, Verbände und Handel waren sehr zufrieden.

Miele zeigte mit dem „Dialoggarer“ ein revolutionär neues Kochgerät, das beispielsweise einen Fisch im Eisblock gart, ohne das Eis dabei zu schmelzen. Loewe gehörte zu den Herstellern, die sich über das große Interesse an OLED-Bildschirmen freuen dürfen. Bei den kleinen Hausgeräten kurbeln besonders kabellose Handstaubsauger, Kaffeevollautomaten und Staubsauger-Roboter das Geschäft an. Kurz: Die Branche in Deutschland ist innovativ und geht es ihr gut. Die allgemein gute Konjunktur hilft dabei.

Das zeigte auch die IFA, die am 6. September ihre Tore schloss. Die Innovationskraft und Markenvielfalt der Messe „begeisterte 253.000 Besucher“, wie die Veranstalter mitteilten. Die 1805 Aussteller lockten erneut mehr Fachbesucher an, davon kamen mehr als 50 Prozent aus dem Ausland. Industrie und Handel gehen sehr optimistisch in die verkaufsstärkste Zeit des Jahres, das Weihnachtsgeschäft: Das erwartete Ordervolumen der IFA liegt bei 4,7 Milliarden Euro (2016: 4,5 Milliarden Euro).

„Die IFA hat ihre Rolle als weltweit bedeutendste Messe für Elektro-Hausgeräte auch im Jubiläumsjahr mit der zehnten Ausgabe von Home Appliances@IFA gestärkt. Sie hat so einen außerordentlichen Beitrag für die zu erwartende weltweit positive Marktentwicklung im Hausgeräte-Bereich geleistet“, sagte Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte, CECED-Präsident und Chef von Miele.

Die generell gute Konjunktur wirkt sich auch im mittelständischen Fachhandel positiv aus. Ein Beispiel sind die inhabergeführten Fachgeschäfte der Einzelhandels-Kooperation „telering“, in der auch einige DEHA-Unternehmen Gesellschafter sind. Die Fachhändler verzeichneten im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatzzuwachs von knapp 4 Prozent zum Vorjahr. Die intensive Arbeit an digitalen Dienstleistungen, beim Ladenbau oder die Werbemittel zeigen Wirkung.

Auch die E-Handwerke ziehen positives Fazit

Die IFA wird auch für die E-Handwerke immer interessanter. Im vergangenen Jahr bot die Messe zum ersten Mal den Ausstellungsbereich „Smart Home“. Auch dieses Angebot wird angenommen. Sehr große Resonanz erzielte wieder das „E-Haus“, das die Elektroverbände VDE, ZVEH und ZVEI gemeinsam präsentierten. Das bekannte Modellhaus für moderne Gebäudetechnik lockte auch Personen aus der Politik sowie die Medien an. Das Fazit von ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi: „Die IFA ist eine wichtige Plattform, um das Thema Smart Home und die Kompetenzen der E-Handwerke einem breiten Publikum nahezubringen.“ Die Medienpräsenz des E-Hauses sei dabei ein wertvoller Multiplikator.

Schon zum vierten Mal war auch der Messestand von Busch-Jaeger ein Magnet. Gezeigt wurden auch hier Lösungen für die Vernetzung von Haus und Wohnung – plus eine Show, die zur IFA passt. Den Trend zum Smart Home unterstützt Busch-Jaeger mit der neuen Kampagne „Smarter Home“. Der Hersteller positioniert sich dabei deutlich „pro Fachvertrieb“. Die Grundsätze der Kampagne  lauten: Installation durch den Elektrofachmann, erweiterbare und zukunftssichere Lösungsvielfalt, optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Kompetenz aus mehr als 130 Jahren Erfahrung. „Mit ,Smarter Home’ wollen wir uns von den zahlreichen Anbietern aus den unterschiedlichsten Branchen und Marktsegmenten abgrenzen, die den Endkunden beim Thema Smart Home vielfach mit Nischenprodukten und Insellösungen verunsichern“, sagt Adalbert M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Busch-Jaeger Elektro GmbH.

Die IFA 2018 findet statt vom 31. August bis  5. September

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